Dauerausstellung Funnix

2022

Skulpturen im Garten

Einen Garten zu schaffen, der Plastik und Skulptur aufnimmt, einen Dialog, ja eine Symbiose eingeht mit der modernen Plastik, ist das Abenteuer auf das man sich in Funnix eingelassen hat.

Seit nunmehr über 35 Jahren hat sich Leonard Wübbena der autonomen Stahlskulptur verschrieben: Das Phänomen, das wir in der Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts erkennen, ist das Selbständigwerden der Ausdrucksmittel. Diese Autonomie – auch in der Skulptur – ist gekennzeichnet durch das Freiwerden der Form, ihre Unabhängigkeit von inhaltlichen Darstellungen. Von der Nachahmung zur Erfindung der Wirklichkeit schafft sich die Skulptur selbst ihre Form. Durch das autonom gestaltete Material entsteht eine neue physische Wirklichkeit: die abstrakte Form! Sie ist gekennzeichnet durch das Einfache und Ursprüngliche, durch Reduktion auf elementare Formen, Zeichen und Beziehungen, organische Proportionen und elementare Rhythmen. Die Wirklichkeit der abstrakten Form ist erfunden. Das ist nun seit 100 Jahren die wohl kühnste Leistung der Kunst.

Der Skulpturengarten Funnix hat sich dieser abstrakten Form verschrieben und zeigt seit 2007 in jährlich wechselnden Ausstellungen die Werke nationaler und internationaler Künstler.

Künstler permanent vertreten:
Jörg Bochow, (D), Klaus Duschat, (D), Andreas Freyer, (D), Michael Hischer, (D), Egber Hanning, (NL), Herbert Nouwens, (NL), David Lee Thompson, (USA), Cornelia Weihe, (D), Christoph Fischer, (D), Reinhard Osiander, (D), Marin Schreiber, (D), Ronald A. Westerhuis, (NL), Leonard Wübbena, (D)