Susanne Specht - Skulpturengarten Funnix

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Bisher > 2010

Susanne Specht

1958 geboren in Saarbrücken

1980-1986 Hochschule der Künste Berlin
1986-1988 Nachwuchsförderstipendium Nafög, Berlin
DAAD-Studienaufenthalt Bretagne
1989 Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft
Arbeitsstipendium des Senats von Berlin
1990-1991 Stipendium der Eurocreation/Pepiniere, Frankreich
1994-2000 Lehrtätigkeit, Hochschule der Künste, Berlin
2003 Lehrauftrag der Universität Würzburg
2008 Berufung an die Hochschule Niederrhein, Fachbereich Design, Krefeld
Ausstellungen, intern. Symposien und Kunst im öffentlichen Raum seit 1986

Ausstellungen:

Saarl. Künstlerhaus Museum St. Wendel
Bildhauerfoyer Constanze-Pressehaus, Berlin
Skulpturenpark Lehnin
Berlinische Galerie
Galerie Nothelfer, Berlin
Galerie König, Münster
Guardinistiftung Berlin
Atrium der deutschen Bank
Schloss Wolfsburg
Kunst im öffentlichen Raum:

3 Skulpturen für das neue Tiergartendreieck Berlin
Buga Nuthepark, Potsdam
Skulpturenpark Heidelberg
Skulpturenpfad Saar und Rheinlandpfalz, Motzen
Elwangen
Theater Hof
Larvik/Norwegen
Niort/Frankreich

Die Feldsteine und auch die monumentalen Steinarbeiten verweisen auf das Thema von Susanne Specht: Natur und Architektur.

Mit den Beton-Modulen erarbeitet sie sich die Möglichkeit Räume horizontal oder vertikal frei im Raum zu entfalten. Der Stein ist noch immer im Material enthalten, doch lässt er sich als Beton in jede gewünschte Form gießen, multiplizieren und mit Eisenoxid oder Farbpigmenten versetzen.

Jedes Modul wird anhand von Modellen auf Proportion und Spielräume im Einzelnen sowie im Miteinander entwickelt. Jede Seite soll die unterschiedlichsten Öffnungen, Einblicke, aber auch geschlossene Flächen und Räume sowie deren Teilungen ermöglichen. Potenziert durch Drehung und serielle Reihung, eröffnen sich zahlreiche Varianten, die sich gedanklich fortsetzen oder auf die Ursprungs-Matrix zurückführen lassen. Diesen abstrakten, frei strukturierten architektonischen Skulpturen verleiht Farbe Individualität: Je nach Dichte des Materials changieren die Bau-Steine dank einer schützenden in die Poren einpolierten Wachsschicht in fein abgestuften Tönen, die über die Farbe von der Aussenhaut zurück zum Material führen. Werkstoff und Werk bilden auf diese Weise eine in sich geschlossene Einheit.

Ihre Arbeit mit den steinernen Fundstücken (nicht aus der Natur), den Resten und Abfallprodukten unserer Zivilisation, erfahren durch partizielle Bearbeiten und Reihung eine Umwidmung in autonome Kunstwerke. Aus Negativformen, Bohrkernen etc. werden durch Einschnitte und Polieren Skulpturen, die auch in der jetzigen Gestalt noch die Herkunft offen sichtbar machen.
 
 
 
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