Ines Büsing - Skulpturengarten Funnix

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Ines Büsing


Geboren 1949 in Marburg
Lebt und arbeitet in Meppen

Ausstellungen:
2003 Museum Eckernförde
2004 Forum Clemenswerth, Sögel
Westerwaldpreis - Keramik Europas, Keramikmuseum
Höhr-Grenzhausen
2005 World Ceramic Exposition, Icheon
International Ceramics Festival, Mino (JP)
2006 Triennale des Norddeutschen Kunsthandwerks
Landesmuseum Schleswig
2007 Cape Coral Arts Studio, Cape Coral (USA)
Keramikgalerie Faita, Hameln
2009 Galerie De Hullu, Gees (NL)
Wer bei Geometrie in erster Linie an Gesetzmäßigkeiten denkt, der wird durch Ines Büsing aufgefordert, dieses Vorurteil zu korrigieren. Obwohl die keramischen Objekte der Künstlerin auf geometrischen Formen und Prinzipien basieren, scheinen sie in der Praxis alles andere als starr und gesetzmäßig zu sein. Es ist nicht schwer, in den erfinderischen Konstruktionen Verwandtschaften mit der Welt von Escher zu entdecken, allerdings mit dem Unterschied, dass Ines Büsing nicht bewusst auf Illusion und Sinnestäuschung anspielt. Ihre Formenvariationen beruhen auf Raffinesse und erfinderischen Veränderungen, die übliche Denkrahmen in Frage stellen. Die Keramikerin komponiert mit Formen und Linien, benutzt Wiederholungen und Rhythmik und fügt Bewegungsdimensionen hinzu, die niemals mit geometrischen Ausgangspunkten aus dem Tritt kommen. Sie hat sich einen komplexen Schöpfungsprozess angeeignet, bei dem der ornamentale Charakter kein Selbstzweck ist, jedoch eine Symbiose eingeht mit natürlicher Systematik. Ines Büsing empfindet starke Affinität zu ursprünglichen Indianerstämmen, die im Südwesten der USA lebten und deren Lebensauffassung ebenfalls auf der Autonomie und Geisteskraft geometrischer Formen und Modelle basierten.


 
 
 
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