Elzbieta Grosseová
Geboren in Polen, lebt und arbeitet in Prag (Tschechien)
| 1960-66 | Studium an der Akademie der Schönen Künste in Warschau, u.a. ein Jahr in der Metallwerkstatt |
| ab 1967 | Sechs Jahre Leiterin eines Zentrums innerhalb der LAD, spezialisiert auf Metallplastik |
| 1971 |
Großplastik aus Metall für die Stadt Warschau; Längerer USA-Aufenthalt und Konfrontation mit der Westkunst |
| 1972 |
Übersiedlung mit Familie nach Prag (Tschechien) Teilnahme an weiteren internationalen Symposien |
| 1992 | Gewinn des Grand Prix der Skulpturen-Biennale in Cassis , Frankreich |
| ab 1995 |
Regelmäßige Besuche des Heimatlandes Polen und Teilnahme an Symposien in Walbrzych und Boleslawiec; Entstehung der ersten Krater, Stelen, Eier und prähistorischer Wesen; Übernahme mehrerer Skulpturen in Museumssammlungen, u.a. in Wroclaw und Faenza Italien (erster Preis im intern. Wettbewerb) |
| 1997 | Skulpturen-Biennale in Beer sheva, Israel Entstehung monumentaler Schrauben für den öffentlichen Raum |
| 1989 | Gastkünstlerin am ungarischen Keramikzentrum in Kecskemét |
| 1999 | Arbeitsaufenthalte in Japan, Österreich und in der Türkei |
| 2001 | Internationale Biennale in Icheon, Korea |
| 2002 | Leitung eines Keramik-Workshops in Neot Hakikar, Israel; Gastkünstlerin im „Clay Studio” Philadelphia |
| 2003 | Gastvorlesungen an der Universität Seoul, Südkorea |
| 2004 | Besuch chinesischer Keramik-Werkstätten in Wuxi |
| 2005 | Gastvortäge und Ausstellungen in Vallauris, Südfrankreich |
| 2007 | Arbeitsaufenthalt in Kecskemét, Ungarn |
Auf dem Fundament eines klassischen Bildhauerstudiums (vor allem Ton- und Metallgestaltung) folgte im Laufe ihrer künstlerischen Tätigkeit immer mehr eine Hinwendung zur keramischen Plastik. Durch ihre Auslandskontakte und ihre Teilnahme an internationalen Workshops entwickelte sie eine eigenständige Formensprache, die ihre Arbeiten dynamisch, kraftvoll und monumental in Szene setzt. Die oft aufgerissenen Oberflächen erinnern an turbulentes und hemmungsloses Wirken von Naturkräften. Dies findet sich auch oft in ihren Titeln wieder wie Krater (siehe Abbildung), Tsunami oder Taifun.
