Johan de Vries
Johan de Vries arbeitete acht Jahre als Glasbläser in Oude Horn bei Leerdam.
1999 zog er in ein charakteristisches Herrenhaus eines Bauernhofes an der niederländisch-deutschen Grenze bei Nieuweschans.
Zusammen mit der Glaskünstlerin Tanja de Heus errichtete er hier sein eigenes Glasstudio, eine Glasbläserei, ein Glasatelier mit Galerie.
Johan de Vries' Glas besticht durch fließende, helle Farben.
In mehreren transparenten Farblagen baut er ein Objekt auf. Dabei ist nicht die Form maßgeblich, wie es sonst bei geblasenem Glas üblich ist. Farbe und Zeichnung sind vorrangig, die Form dient für sie nur als Träger.
Die Formen scheinen meistens einfach zu sein und entstehen zwangsläufig ausder drehenden Bewegung des Blasrohres. Dabei kann Johan durch Farbe undZeichnung die Form dirigieren, wodurch ein harmonisches Gegengewichterreicht wird.
Die Glas-Unikate von Johan de Vries werden in vielen Galerien und Museen im In- und Ausland ausgestellt. Fast jeden Tag arbeitet Johan am Glasschmelzofen im eigenen Studio, und während der Blasvorführungen kann man dem Künstler bei der Arbeit zusehen.In der besonderen Galerie, die sich im ehemaligen Kornspeicher befindet, sind die Unikate ausgestellt.
Zentral in der Glasbläserei steht der Schmelzofen, aus dem der Glasbläser mit dem Blasrohreine bestimmte Menge flüssiges transparentes Glas aufnimmt. Durch Blasen und Formen, zwischenzeitliches Erwärmen und Hinzufügen verschieden-farbiger Glassorten entsteht so ein einzigartiges Kunstobjekt: das UNIKAT.
